Donnerstag, 17. Mai 2007

Shipping along the Coast

Hallo Daheimgebliebene!
Heute spendieren wir euch einen richtigen Update-Marathon um die letzten Tage und Wochen nachzuholen.

Teil 1 von 3...


43. Tag, Urwald vs. Kino und Pizza

(Di, 08.05.07)

Heute fuhren wir auf Empfehlung von Linda aus dem Rainbow Retreat in den Nightcap Nationalpark. Ein riesiger Wasserfall sollte uns erwarten unter welchem Konni auch spaeter eine erfrischende Dusche nahm. Er beschrieb das Gefuehl als "stechende Massage". Ausserdem sind wir ein wenig durch den Dschungel gewandert und die Maedchen wurden von Blutegeln attackiert.

Von Australien

Anschliessend sind wir weiter nach Byron Bay gefahren um dort das bestechende Angebot einer riesig-grossen 5-Dollar-Pizza wahrzunehmen. Sehr sehr lecker und super belegt. Hier ist anzumerken, dass sich das Pizzaangebot in Australien leicht vom europaeischen Markt abhebt. Hier gibt es zum Beispiel die "Meat-Lovers"-Pizza welche 5 Fleischsorten in sich vereint und mit Barbeque Sauce uebergossen ist.
Danach sind die Jungs Eis-essen und anschliessend ins Kino waehrend die Maedels seperat Eis-essen waren und im Auto auf uns gewartet haben. Das ganze war alles billig und billiger, da heute Dienstag ist. In Australien gibt es Dienstags anscheinend ueberall Verguenstungen. Lustig, dass wir ueber einen Monat gebraucht haben um das herauszufinden.
Wertung von Spiderman 3: Sehr empfehlenswert!
Mitten in der Nacht haben wir uns dann einen vermeindlich ruhigen Schlafplatz gesucht, um dort im Auto zu naechtigen.

44. Tag, Im Konflikt mit dem Gesetz
(Do, 09.05.07)

"Tok Tok Tok" machte es als der freundliche australische Polizist an die Fahrertuer klopfte und uns aus den Traeumen riss. :-D Wir wurden tatsaechlich auf frischer Tat ertappt, wie wir im Auto geschlafen hatten! Haben wir doch vorher schon von horrenden Bussgeldern gehoert, die ahnungslose Backpacker an die Polizei bezahlen muessen... Doch wir hatten einen netten Polizisten erwischt und Konni - der im Fahrersitz sass - konnte ihn mit seinem Charme und sienem immerwaehrenden Laecheln bestechen. Wir sollten uns nur moeglichst schnell aus seinem "wunderschoenen Byron Bay verziehen oder uns eine angemessene Accomodation (Unterkunft) suchen".
Von Australien
Nach dem Schreck sind wir erstmal Richtung Strand gefahren um dort zu Fruehstuecken. Hier zauberten wir das bisher groesste Ruehrei mit Speck und Zwiebeln. Yammi. Danach sind wir an den Strand um uns braeunen zu lassen und mit den Wellen zu schwimmen. Dort haben wir auch wieder Party-Mitstreiter aus Nimbin getroffen, mit denen wir uns direkt fuer den Abend im Cheeky Monkeys verabredet haben.

Von Australien
Als wir zum Auto zurueckkehrten und die Parkdauer leicht ueberschritten hatten (9 statt 4 Stunden geparkt) kamen wir zum 2. Mal an diesem Tag in Konflikt mit dem Gesetz als wir unseren Strafzettel hinter dem Scheibenwischer hervorfischten. 77 $! Naja, Backpacker muessen in Australien sowieso keine Strafzettel bezahlen (bzw. der Wagen ist ja nicht 100% korrekt auf uns zugelassen da wir in Australien keinen Wohnsitz haben).

Danach haben wir uns fuer den Abend fertig gemacht und zogen gegen halb 8 in den beliebten Backpacker Nite Club mit Restaurant: Cheeky Monkey's. Dort hatten wir viel Spass und auch die Musik traf zumindest den Geschmack der Maedels. ;) Wie verabredet feierten mit uns die Oesterreicher und der Deutsche welche wir bereits aus Nimbin kannten. Zum Schlafen fuhren wir dann ein Stueck ausserhalb von Byron Bay auf einen Rastplatz.

45. Tag, Cheeky Monkeys Overkill
(Do, 10.05.07)

Auch heute zog es uns direkt wieder an den Strand um zu Fruehstuecken und anschliessend unser Sonnungs- und Schwimmprogramm durchzuziehen. Abermals trafen wir die altbekannten Gesichter und verabredeten uns wieder fuer den Abend im Cheeky Monkeys. Leider waren die Oesterreicher vom letzten Abend zu angeschlagen um mitzukommen, doch der Hannoverer Benjamin bewies die den Deutschen nachgesagte Trinkfestigkeit.

Von Australien


Heute sind wir ein wenig frueher ins Cheeky Monkeys um vor dem Pary Marathon dort noch billig aber sehr lecker zu speisen.
Auf dem Abendprogramm stand - fuer uns voellig ueberraschend - ein Wet-T-Shirt Contest. Die Gewinnerin sass mit uns am Tisch, hat uns zu Trinkspielen herausgefordert, uns von dem Geldgewinn - 300 $ - kraeftig einen ausgegeben. Spaeter wurde sie lustigerweise aus dem Lokal rausgeworfen und von der Polizei abgeholt als sie versuchte an den Tuerstehern vorbeizukommen.
Anschliessend gingen wir zur After-Party mit Benjamin auf sein Zimmer im Hostel wo wir einen vollen Kuehlschrank, etliche Tueten Chips und die Alkoholopfer vom Vorabend (die Oesis) vorfanden. Hier wurde dann noch lustig gefeiert bis wir um 4 Uhr zurueck zu den Maedels sind (die haben in der Disco noch getanzt) und weiterfuhren.
Auf dem Weg zu uns wurden die beiden - heute gluecklicherweise Abstinenten - von der Polizei angehalten. Nach kurzem Smalltalk (es kam zum Beispiel die Frage auf, ob wir im Auto wohnen) und Fuehrerscheinkontrolle musste Eve zum ersten Mal in ihrer Karriere blasen. Sie bestand den Test.
Die Fahrt ging weiter nach...

46. Tag, Scheiss Wetter
(Fr, 11.05.07)

Surfers Paradise! Das erste Mal richtig leere Straende! Traurigerweise war dies wetterbedingt und es regnete :-(. Wir nutzten die so entstandene Freizeit und gingen in den lokalen Coin-Laundry Waschsalon um unsere Sachen zu waschen. Anschliessend waren wir noch im Internetcafe um E-Mails zu checken und danach speissten wir im KFC (Kentucky Fried Chicken). Genaechtigt haben wir an unserem altbekannten Schlafplatz im Surfers Paradise bei der Beach Bowling Anlage. Rene wird sich sicherlich erinnern.

47. Tag, Shopping Paradise
(Sa, 12.05.07)

Von Diverses
Der Morgen begann mit einem gemeinsamen Fruehstueck nachdem Eve und Konni fleissigerweise Joggen waren und das ein oder andere Workout durchgefuehrt hatten. Danach splittete sich die Gruppe und die Jungs zogen an den Beach um das neu angeschaffte Surfboard auszutesten. Die miserablen Wetterbedingungen machten uns aber einen Strich durch die Rechnung. Auch das Braeunen wollte bei anhaltendem Wind und immer wiederkehrenden Wolkendecken nicht so recht gelingen.
Von Diverses
Aus diesem Grund zogen auch die Jungens in die Stadt um es den Maedels gleichzutun und dort ein wenig zu shoppen. Das einzige was wir spaeter zusammen gekauft haben war Kaengurufleisch fuer den Abend, obwohl es sehr viele, sehr tolle Geschaefte gab. Das Fleisch war lecker wie immer, aber leider nicht ganz so zart gelungen wie beim ersten Mal.

48. Tag,
Heeeey, ab in den Nooordeeen!
Der Sonne hinterher, ejo was geht
!
Der Sonne hinterher, ejo was geht!
(So, 13.05.07)

Von Australien
Da das Wetter uns heute abermals enttauschte zogen wir nach der regnerischen Nacht weiter Richtung Norden. Relativ auf dem Weg lag der Springbrook NP. Ein weiterer Nationalpark mit superschoenen Lookouts, Wanderwegen und Wasserfaellen. Waehrend die Maedels den kurzen Weg (1 km) vorzogen, gingen Konni und Alex den ausgedehnten Wanderweg von 10 km.

Obwohl der Weg nur mit festem Schuhwerk begangen werden sollte, gingen wir das ganze locker flockig in unseren Flip Flops. Nur mit Kamera, Badeshorts und unserem lockeren Schuhwerk zogen wir los und erkundeten eine idyllische Urwaldgegend. Dort enstand auch das ein oder andere lustige Bild.

Von Australien

Erschoepft fuhren wir gegen Abend dann weiter in Richtung Norden und schliefen auf einem riesigen Truckerrastplatz-Fastfoodtempel-Tankstellenkomplex mit Duschen etc. wo wir am naechsten Morgen kostenlos duschen durften.

greets
APC

naechstes Update in einigen Minuten.

Keine Kommentare: